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Neben dem reinen Kühlbandanlagenbau und der Konstruktion von Komplettanlagen sind wir seit Jahren weltweit im Spezialanlagenbau nach Kundenspezifikation tätig.
So haben wir zum Beispiel:
- Drei Kühlbandanlagen mit dem neu entwickelten Bandwerkstoff Q.max® ausgeliefert. Zahlreiche aufwendige Untersuchungen hatten bereits vor Auftragserteilung belegt, dass nur unser Q.max® Band für die sehr stark klebrigen Eigenschaften des Produktes geeignet ist.
- In 2006 die erste vollkommen kontinuierliche Abfüllanlage für die Verpackung von Schmelzhaftkleber in Folienbeutel errichtet. Mit dieser Anlage lassen sich nach allen Seiten geschlossene Beutel in variabler Größe und Füllmenge herstellen. Die Abkühlung erfolgt in einem angeschlossen Kühltunnel durch Direktkühlung mittels Kühlwasserspray.
- Mischanlagen für die Herstellung und Konfektionierung von hochgefüllten
Hotmelt – Klebstoffen errichtet, die ihre Verwendung in der Möbelindustrie haben.
- Automatische Anlagen für die Herstellung und Verpackung von hochgewichtsgenauen 5 kg Wachsplatten erstellt.
- vor mehr als 2 Jahren einen Bandreaktor entwickelt und gebaut bei dem zwei flüssige Produkte und ein Katalysator bei extrem niedrigen Temperaturen auf ein umlaufendes muldenförmiges Edelstahlband aufgegeben. Es findet anschließend eine spontane und heftige exotherme Reaktion statt, bei der nach einer Reaktionszeit von wenigen Minuten ein Polymer entsteht. Dieses wird als Grundstoff für in der Baustoffindustrie eingesetzt. Der Bandreaktor ist komplett gasdicht gekapselt und arbeitet mit einem geringen Betriebsüberdruck. Der Geradauslauf des Edelstahlbandes wird von einer Bandsteuerung, System KAISER SBS, gesteuert. Nach einer kurzen erfolgreichen Erprobungsphase hat der KAISER SBS Bandreaktor jetzt die ersten beiden Jahre im Produktionsbetrieb erfolgreich gemeistert.
Bei der gelieferten Kühlbandanlage handelt es sich um eine Sondermaschine im klassischen Sinne. Die extremen Anforderungen des Produktaufgabe- und Verfestigungsprozesses erforderten die Entwicklung einer maßgeschneiderten Lösung die wir unserem Kunden basierend auf unser spezialisiertes und langjähriges Know-How im Bereich der Verfestigung von Schmelzen anbieten konnten.
Eine Herausforderung bestand in der besonderen Eigenschaft des Produktes, bei der selbst kleinste Menge an Wasser sofort zur Entzündung des Produktes führen. Daraufhin wurde eine Lösung erarbeitet, die auf die sonst bei Kühlbandanlagen übliche Wassersprühkühlung verzichtet. Die Kühlung des Produktes erfolgt vielmehr über die beiden gekühlten Bandumlenktrommeln und zusätzlich über gekühlte Platten im oberen Teil des Bandes.
Aufgrund der hohen Aufgabetemperatur von 450° C konnten keine Spurleisten eingesetzt werden, und die Anlage wurde deshalb mit einer automatischen Bandspann- und Steuerungseinrichtung, ausgerüstet. Das Band läuft somit stets in der optimalen Mittelposition selbst bei starken Temperaturschwankungen während des Anfahr- oder Abfahrprozesses.
Der Tatsache, dass die flüchtigen Dämpfe des stark krebserregenden Produktes toxisch sind, wird dadurch Rechnung getragen, dass die Anlage stets im Unterdruck von 10 mbar gefahren wird. Die Anlage verfügt über ein allseits umschließenden Gehäuses mit einer Wandstärke bis zu 10 mm. Spezielle Schaugläser mit entsprechenden Leuchten stellen dabei sicher, dass der Prozess durch das Bedienpersonal weiter beobachtet werden kann.
Ein weiteres Highlight in der Entwicklung stellt auch das spezielle Aufgabesystem dar. Basierend auf den physikalischen Eigenschaften des Produktes wurde das System in Zusammenarbeit mit dem Kunden theoretisch berechnet, konstruiert und anschließend mit modernsten Fertigungsmethoden gebaut und befindet sich seitdem im Dauerbetrieb.
Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wenn Sie einen kompetenten Ansprechpartner zur Realisierung Ihrer Projekte im Spezialanlagenbau suchen.
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