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Pastillieren

Pastillieren ist ein sehr effektives, kostengünstiges und einfaches Verfahren zum kontinuierlichen Überführen eines schmelzflüssig anfallenden Produktes in die Granulatform. Die erhaltenen Granulate haben identische Größen, sie sind rund, staubfrei und somit ideal zum Verpacken, Verwiegen und Transportieren.

Mit den Pastilliersystemen der KAISER STEEL BELT SYSTEMS GmbH können Produkte im Viskositätsbereich
von  0 - 30.000 mPas (cP) und in Größen von 1 – 25 mm pastilliert  werden.

Wir liefern nicht nur Pastillier – Kühlbandanlagen, sondern auch verschiedenste Pastillierautomaten für bestehende Kühlbandanlagen sowie schlüsselfertige Komplettanlagen, die exakt basierend auf den Anforderungen und Wünschen unserer Kunden geplant und errichtet werden.

Unser Unternehmen verfügt über 5 verschiedene Pastillier – Verfahren, die wir je nach Beschaffenheit des Produktes und nach den Anforderungen des Prozesses wie Leistung und Pastillengröße in Absprache mit unseren Kunden auswählen. Dies ist weltweit einmalig!

 

ZN PastillierenPastillierverfahren ZN

Das Pastillierverfahren ZN, Nachfolgersystem des ersten Pastillierverfahren DN (Düse - Nadel) wurde für niedrige und niedrigsten Produktviskositäten (0 – 500 m Pas) entwickelt.

Durch die Vertikalbewegung der exzentrisch angetriebenen Nadeln wird der aus den sich im Boden der beheizten Wanne befindlichen Pastillierdüsen austretende Schmelzestrom in Einzelvolumina von etwa Tropfengröße zerteilt und auf dem Kühlband abgelegt.

 


Die Pastillengröße wird hierbei im Wesentlichen durch den Durchmesser von Düse und Nadel, durch den Füllstand in der Produktverteilerwanne und der Hubfrequenz der Pastilliernadeln bestimmt.

Vorteile:

  • besonders günstige Lösung bei niedrig –und mittelviskosen Produkten
  • das Verfahren ZN kann selbst niedrigstviskose Produkte pastillieren
  • über elektrische Begleitheizungen sind Schmelztemperaturen oberhalb von 350˙°C möglich
  • einziges Verfahren welches komplett gasdicht gekapselt werden kann
  • für korrosive Produkte ist die Wahl von Sonderwerkstoffen möglich, z.B. Reinnickel, Hastelloy, Inconell, Hart-Silber

 

Funktionsweise: 

ZN-System

 


Typische Produkte:
Wachse, Paraffine, Maleinsäureanhydrid, Caprolactam, Bisphenol A, Natriumhydroxid, Fettalkohole, Fettsäuren, Neopenthylglykol, Monoglycerid, TNT, P- Nitrotoluol, Laurinlactam, DMT, p- Phenylendiamin, TMA, Acetanilid, Alkylanthraquione, Schwefelnatrium, Dodecandisäure, Succinic Anhydrid, TPP, etc.


GS PastillierenPastillierverfahren GS

Das Pastillierverfahren GS wurde in seiner ursprünglichen Form in den 60er Jahren für mittelviskose Produkte entwickelt.

Im Vergleich zum ZN – Pastillierverfahren wurden die Nadeln durch eine Kombination aus Glocke und Stempel (GS) ersetzt.

Daraus erfolgt eine quasi – volumetrische Dosierung gleich großer Pastillen auf das Kühlband..

 

 

Vorteile:

  • kostengünstigere Alternative für mittelviskose Produkte.
  • über elektrische Begleitheizungen sind Schmelztemperaturen oberhalb von 350˙°C möglich.
  • einziges Verfahren welches komplett gasdicht gekapselt werden kann
  • für korrosive Produkte ist die Wahl von Sonderwerkstoffen möglich, z.B. Reinnickel, Hastelloy, Inconell, Hart-Silber

 

Funktionsweise: 

GS-System 

 

Typische Produkte:

Kohlenwasserstoffharze, IC – Harze, Natrium-Alkylsulfonat, Phenolharze, Polyethylen Wachse,  Hotmelt - Klebstoffe, Novolak Harze, Weichmacher, Bitumen, Steinkohlenteerpech, Gelatine, TMQ, Antioxidantien,  Ataktisches Polypropylen, Enthaarungswachse, etc.


 

RolldropPastillierverfahren Rolldrop®

Das Rolldrop® - Pastillierverfahren, entwickelt von unserer Schwesterfirma Steel Belt Systems mit Sitz in Venegono, Italien wurde erstmals im Jahre 1996 vorgestellt.


Der Rolldrop® ist das einzige Verfahren, welches zur Reinigung keine Demontage erfordert, da der Rolldrop keine inneren produktführenden Teile besitzt. Die Tropfenbildung erfolgt entlang der Zähne der äußeren Walze als Zusammenspiel zwischen Gravitations – und Zentrifugalkraft.

Die Pastillengröße wird bestimmt durch die Form und den Abstand der Zähne.

Ohne innere Produkträume, ist der Rolldrop® bestens geeignet zur leichten Reinigung und zur Wartung. Durch die schwenkbare Zahnwalze kann die Reinigung der Pastilliervorrichtung erfolgen, ohne dass sie ausgebaut werden muss. Die Reinigung kann z.B. einfach mit einer Metallbürste erfolgen.

Vorteile:

  • einfache Handhabung
  • ideal für mittel –und höherviskose Schmelzen
  • einziges Pastillenverfahren ohne innere produktführenden Teile
  • geeignet für Produkte mit Feststoffanteilen
  • optimale Pastillenform

 

Funktionsweise: 

Rolldrop-System

 

Typische Produkte:

Polyesterharze, Epoxidharze, Ketonharze, Phenolharze, Polyamidharze, Naturharze, Caprolactam, Aluminiumsulfat, Polyethylen Wachse, Fettsäureprodukte, Modifizierte Wachse, Modifizierte Stearinsäure, Düngemittel, Schokolade, etc.


RollomatPastillierverfahren Rollomat®

Das Pastillenverfahren Rollomat®, entwickelt im Jahre 1989 durch Kaiser Steel Belt Systems, deckt den weitesten Viskositätsbereich aller am Markt verfügbaren Pastilliersysteme ab.
Das Prinzip zur Erzeugung der Tropfen ähnelt einer Zahnradpumpe.

Das Herz des Verfahrens ist die innenverzahnte Hohlwalze mit Bohrungen in den Zahnlücken.
Die Produktzufuhr erfolgt über Verteilbohrungen in der einsteckbaren Produktverteillanze auf die Presswalze und von hier in den Keil zwischen Hohl –und Presswalze, aus dem durch das Ineinandergreifen der Zähne in Hohl- und Presswalze das  Ausdosieren der Schmelze gleichmäßig über die Löcher der Hohlwalze erfolgt. Sobald die Zähne von Hohlwalze –und Presswalze aus dem Eingriff herausgleiten, entsteht für einen kurzen Moment ein Unterdruck, der das Pastillieren von fadenziehenden Produkten begünstig.

Vorteile:

  • ideal für Produkte mit höherem Schmelzpunkt
  • durch die Möglichkeit der Verarbeitung höherer Produktviskositäten 
    kann bei vielen Produkten die Aufgabetemperatur gesenkt werden
  • Produkte in einem weiten Viskositätsbereich können mit ein –und demselben Aufgabesystem verarbeitet werden
  • ideal für Produkte mit Feststoffanteil und vorgeimpfte Schmelzen

 

 

Funktionsweise: 

Rollomat-System

 

 

Typische Produkte:

Polyesterharze, Epoxidharze, Ketonharze, Phenolharze, Polyamidharze, Naturharze, Polyethylen Wachse, Kohlenwasserstoffharze, IC – Harze, Hotmelt - Klebstoffe, Novolak Harze, Weichmacher, Bitumen, Steinkohlenteerpech, TMQ, Antioxidantien,  Ataktisches Polypropylen, Enthaarungswachse, Wachsmischungen, Fettalkohole, Fettsäureprodukte, Acrylharze, etc.


AccudropPastillierverfahren AccuDrop®

Das AccuDrop® - Verfahren unserer Schwesterfirma Berndorf Belt Systems, USA
ist eine rotierende Pastilliervorrichtung, bestehend aus einem feststehenden, beheiztem Stator und einem in Umfangs– und axialer Richtung profilierten Außenrohr.
Im Inneren des Stators befindet sich Produktverteil– und Dichtleiste, die eine gleichmäßige Produktverteilung zur Erzielung gleich großer Pastillen gewährleistet.
Die Dosierung der Tropfen auf das Kühlband erfolgt dadurch, dass die Löcher des Außenrohres mit den Löchern in der Verteilleiste übereinanderstehen. Die spezielle Form des Außenrohres macht eine Produkteinweiservorrichtung überflüssig.
Die Pastillengröße wird bestimmt durch die Durchmesser der Löcher im Außenrohr, sowie die Drehzahl des Außenrohres in Verbindung mit der Produktionsmenge.

Vorteile:

  • hohe Leistungen vor allem bei niedrigviskosen Produkten
  • wartungsarm und bedienerfreundlich
  • konstante Produktqualität


 

 Funktionsweise: 

Accudrop-System

 

Typische Produkte:

Wachse und Paraffine, Wachsmischungen, Fettalkohole, Schwefel, Schwefelbentonit, Antioxidantien, Calciumchloride, Magnesiumchloride, Kohlenwasserstoffharze, Hotmelts, etc.